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Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich, Vertragssprache und Begriffe

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Andyra GmbH, handelnd unter der Marke „OnlyPost“ (nachfolgend „OnlyPost“ oder „wir“), und ihren Kunden über die Erstellung individueller, KI-generierter Kurzvideos sowie über den Erwerb und die Nutzung des hierfür erforderlichen Guthabens („Credits“). (2) Kunde kann sowohl ein Verbraucher (§ 13 BGB) als auch ein Unternehmer (§ 14 BGB) sein. Der Bestellvorgang unterscheidet nicht nach Unternehmereigenschaft und fragt weder eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer noch einen Handelsregistereintrag ab; auch Verbraucher können bestellen. Soweit einzelne Bestimmungen dieser AGB ausschließlich gegenüber Unternehmern gelten, ist dies ausdrücklich gekennzeichnet. Die zwingenden Vorschriften des Verbraucherschutzes bleiben in jedem Fall unberührt. (3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir haben ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. (4) Vertrags- und Kommunikationssprache ist Deutsch. AGB, Widerrufsbelehrung, Muster-Widerrufsformular sowie die Preis- und Umsatzsteuerangaben werden dem Verbraucher in derselben Sprache bereitgestellt, in der er tatsächlich bestellt. Die Bedienoberfläche ist englischsprachig; die vertraglichen Pflichtinformationen (AGB, Widerrufsbelehrung, Muster-Widerrufsformular, Preis- und Steuerangaben) stellen wir zusätzlich in deutscher Sprache bereit. (5) Begriffe: „Credits“ = vorausbezahltes internes Guthaben, mit dem Leistungen abgerechnet werden. „Plan-Credits“ = das im Rahmen eines Abonnements monatlich gewährte Leistungskontingent. „Top-up-Credits“ = gesondert gekauftes Zusatzguthaben (Pay-as-you-go). „Szene“ = eine Abrechnungseinheit aus einem Videoclip und dem zugehörigen Anker-Bild. „Referenzvideo“ = das vom Kunden vorgegebene Video, dessen Ablauf nachgebildet wird. „Revision“ = eine nach Lieferung angeforderte Änderung.

§ 2 Anbieter und Vertragspartner

(1) Vertragspartner des Kunden ist: Andyra GmbH Belziger Straße 69/71 10823 Berlin Deutschland (2) Weitere Pflichtangaben (Registergericht, Handelsregisternummer, vertretungsberechtigte Geschäftsführung) ergeben sich aus unserem Impressum (/impressum). Kontakt für Bestellungen, Anfragen und rechtliche Erklärungen: support@onlypost.ai. (3) „OnlyPost“ ist die Marke bzw. Dienstbezeichnung der Andyra GmbH; alle vertraglichen Rechte und Pflichten treffen die Andyra GmbH.

§ 3 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

(1) OnlyPost erstellt für den Kunden ein individuell nach dessen Vorgaben angefertigtes, KI-generiertes Kurzvideo im organischen/UGC-Stil. Grundlage sind die vom Kunden bereitgestellten Materialien: der Produktname bzw. ein Produkt aus der Bibliothek des Kunden, mindestens ein Produktfoto, genau ein Referenzvideo (als Link, als eines seiner eigenen zuvor gelieferten Videos oder als Datei-Upload) sowie optionale Freitext-Hinweise und die gewählte KI-Modell-/Qualitätsstufe. OnlyPost bildet den Ablauf (die „Beats“) des Referenzvideos mit dem Produkt des Kunden im gewählten Stil nach. Das Ergebnis wird ausschließlich digital bereitgestellt. (2) Geschuldet ist die Herstellung eines Videos entsprechend der im Auftrag festgelegten Beschaffenheit (Nachbildung des Referenzvideos mit dem Produkt des Kunden im gewählten Modell/Stil). NICHT geschuldet sind ein bestimmter künstlerischer Eindruck jenseits der Auftragsbeschaffenheit, ein bestimmter Werbe- oder Verkaufserfolg, eine bestimmte Reichweite, Sichtbarkeit oder Performance sowie die Freigabe oder Nichtentfernung durch einzelne Plattformen. Eine Garantie für Fehlerfreiheit oder ein „perfektes“ Ergebnis wird nicht übernommen (vgl. § 11). Eine gesonderte, Bild-für-Bild durchgeführte Endkontrolle des fertigen Videos findet nicht statt; die Qualitätssicherung erfolgt während der Produktion (Prüfung der Anker-Bilder vor der Clip-Erzeugung sowie Prüfung der erzeugten Clips). Ist der Kunde mit dem Ergebnis nicht einverstanden, stehen ihm der Freigabe-/Änderungsablauf nach § 4 sowie seine gesetzlichen Mängelrechte nach § 11 zu. (3) Die Erzeugung erfolgt durch KI-Modelle mit fest begrenzten Generierungsversuchen. Je Szene gilt: das Anker-Bild wird höchstens zweimal, der Videoclip höchstens zweimal erzeugt (jeweils eine Erstgenerierung und höchstens ein Wiederholungsversuch); im „One-Shot“-Modus erfolgt je Szene nur eine Generierung ohne Wiederholung. Lässt sich eine Szene innerhalb dieser Grenzen auf dem vom Kunden gewählten Modell nicht einwandfrei herstellen, liefern wir die beste erzeugte Fassung und weisen auf die betreffende Stelle hin; ein automatischer Wechsel auf ein stärkeres oder teureres Modell findet nicht statt, da dies den bei Bestellung reservierten Preis verändern würde. (4) Die Produktion wird unmittelbar nach Eingang der Bestellung automatisch gestartet und dauert rund eine halbe Stunde; die Lieferung erfolgt in der Regel innerhalb einer Stunde ab Bestellung. Kann der automatische Start ausnahmsweise nicht erfolgen (etwa bei einer technischen Störung), wird der Auftrag schnellstmöglich manuell nachgestartet und anschließend unverzüglich geliefert. Diese Zeitangaben sind ein unverbindliches Bemühen und kein Fixtermin. (5) OnlyPost darf die eingesetzten KI-Modelle und technischen Dienstleister wechseln, solange der geschuldete Leistungsumfang gewahrt bleibt. Eine 100-prozentige Verfügbarkeit der Plattform wird nicht geschuldet (Wartung, Störungen, Ausfälle eingesetzter Drittdienste).

§ 4 Freigabe durch den Kunden, Revisionen

(1) Nach Fertigstellung stellen wir dem Kunden eine Fassung des Videos auf einer privaten Review-Seite bereit. Der Kunde muss diese Fassung aktiv FREIGEBEN oder ÄNDERUNGEN ANFORDERN. Eine automatische Freigabe durch bloßen Zeitablauf findet nicht statt. (2) Die Freigabe ist verbindlich: Sie schaltet den Download frei, räumt die Nutzungsrechte nach § 9 ein und schließt das Änderungsfenster für diese Fassung. Die Freigabe stellt zugleich die Abnahme des Werks (§ 640 Abs. 1 BGB) dar. Nach erfolgter Freigabe können zu dieser Fassung keine Änderungen mehr angefordert werden. (3) Fordert der Kunde Änderungen an, ist ein schriftlicher Kommentar erforderlich; Änderungen können nur im Status „geliefert“ (vor Freigabe) angefordert werden. (4) Kostenpflicht von Revisionen (zur Abgrenzung von der unentgeltlichen Nacherfüllung siehe § 11): Es bestehen keine kostenfreien Revisionsrunden für bloße Änderungs- oder Verbesserungswünsche, die keinen Mangel betreffen (z. B. ein anderer Hook, eine andere Darstellerin, andere Untertitel). Änderungswünsche werden ausschließlich über ein festes Auswahlmenü mit drei Änderungsarten beauftragt: (a) Kürzen oder Herausschneiden eines Abschnitts, (b) Änderung eines Untertitels, (c) Neuerzeugung einer einzelnen Szene. Für jede Änderungsart gilt ein FESTER Credit-Preis, der vor dem Absenden der Anforderung angezeigt wird; mehrere Änderungen werden addiert. Der Preis für die Neuerzeugung einer Szene richtet sich nach dem für das Video gewählten KI-Modell (Standard/Premium/Ultra), da die Erzeugungskosten modellabhängig sind; die Preise der Änderungsarten (a) und (b) sind modellunabhängig. Die Credits werden mit dem Absenden der Änderungsanforderung abgebucht; eine Nachberechnung nach Lieferung findet nicht statt. Die Neuerzeugung einer Szene umfasst höchstens einen Anker-Bild-Versuch und einen Clip-Versuch. Betrifft der Änderungswunsch dagegen einen MANGEL (Abweichung von der beauftragten Beschaffenheit), erfolgt die Korrektur UNENTGELTLICH im Rahmen der gesetzlichen Nacherfüllung (§ 11); hierfür werden keine Credits berechnet. Ein Mangel darf nicht über den kostenpflichtigen Änderungs-Flow abgerechnet werden. Für Mängelanzeigen steht der kostenfreie Support-Kanal im eingeloggten Bereich (/support) sowie die E-Mail-Adresse support@onlypost.ai zur Verfügung; über diesen Weg angezeigte Mängel werden unentgeltlich behoben und nicht über das kostenpflichtige Änderungsmenü abgerechnet.

§ 5 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung der Leistungen und Preise auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum). (2) Der Kunde gibt sein Angebot ab, indem er im Bestellvorgang die erforderlichen Angaben macht und den Bestell-Button anklickt. Voraussetzung ist ein angemeldetes, zahlungspflichtig freigeschaltetes Kundenkonto. Der Bestell-Button sowie die Buttons für den Abo-Kauf, den Top-up-Kauf und das Upgrade sind nach § 312j Abs. 3 BGB gut lesbar und eindeutig mit der Zahlungspflicht beschriftet („Order now — N credits“, „Buy now — $X/month“, „Buy credits“, „Buy now — upgrade to …“); die Bedienoberfläche ist englischsprachig, die Beschriftungen sind gleichwertig eindeutig im Sinne der Vorschrift. (3) Mit der Bestellung wird der voraussichtliche Höchstpreis als Credit-Betrag reserviert (Hold, siehe § 7). Reicht das verfügbare Guthaben zur Deckung nicht aus, wird die Bestellung abgelehnt; ein Vertrag kommt in diesem Fall nicht zustande. (4) Der Vertrag kommt mit unserer Bestätigung bzw. mit der Aufnahme der Produktion zustande. Wir bestätigen den Vertragsschluss auf einem dauerhaften Datenträger (§ 312f BGB). (5) Eine inhaltlich identische Bestellung desselben Kunden (gleiches Produkt, Referenzvideo, Modell und dieselben Zusatzoptionen), die innerhalb von 60 Sekunden erneut ausgelöst wird, gilt als versehentliche Doppelbestellung und führt nicht zu einem zweiten Auftrag.

§ 6 Preise, Guthaben (Credits) und Zahlung

(1) Sämtliche Leistungen (Videos, Revisionen) werden ausschließlich über Credits abgerechnet. Es werden keine einzelnen Videos gegen Geld verkauft; Credits werden entweder als monatliches Abo-Kontingent (Plan-Credits) gewährt oder als Top-up-Credits gekauft. Videos und Revisionen ziehen Credits vom Guthaben ab. (2) Abrechnung nach Szenen, Dauer und Startpauschale: Der Preis eines Videos setzt sich aus einer pauschalen Startgebühr von 20 Credits je Video-Generierung und dem Preis der erzeugten Szenen zusammen. Die Zahl der Szenen richtet sich nach der Länge des Referenzvideos (je angefangene 15 Sekunden fünf Szenen). Referenzvideos werden bis zu einer Länge von 20 Sekunden verarbeitet, und je Video werden höchstens 10 Szenen erzeugt. Der Preis je Szene hängt vom gewählten KI-Modell (Standard/Premium/Ultra) ab. Der endgültige Preis eines Videos steht daher erst nach der Analyse des Referenzvideos fest; das Prinzip der Reservierung und Endabrechnung regelt § 7. Die Startgebühr fällt nur bei der Erstellung eines Videos an, nicht bei Revisionen. (3) Abonnement-Stufen: Es werden fünf monatliche Abo-Stufen angeboten – Starter, Hobby, Hustle, Scale und Empire – mit gestaffeltem monatlichem Credit-Grant und Mengenbonus. Zusätzlich können jederzeit Top-up-Credits erworben werden. Die jeweils gültigen Preise und Credit-Mengen ergeben sich aus der Preisdarstellung im Bestellprozess und auf der Preisseite; diese Darstellung ist maßgeblich. (4) Die Zahlung wird über den Zahlungsdienstleister Stripe abgewickelt (gehosteter Checkout und Customer Portal). Kartendaten werden ausschließlich bei Stripe verarbeitet und erreichen die Server der Andyra GmbH nicht. Im Customer Portal können die Zahlungsmethode aktualisiert und die Rechnungshistorie eingesehen werden. (5) WÄHRUNG UND UMSATZSTEUER: Sämtliche Preise werden in US-Dollar (USD) angegeben und sind Bruttoendpreise: der angezeigte Betrag ist der Betrag, der dem Kunden in Rechnung gestellt wird. Die gesetzliche Umsatzsteuer ist im angezeigten Preis enthalten und wird über Stripe Tax anhand des Aufenthalts- bzw. Sitzlandes des Kunden automatisch ermittelt, ausgewiesen und abgeführt (tax_behavior „inclusive“); Unternehmer können im Bestellvorgang eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angeben, sodass gegebenenfalls das Reverse-Charge-Verfahren greift. Rechnungen mit Steuerausweis werden über Stripe bereitgestellt und sind im Customer Portal abrufbar. Da die Abrechnung in US-Dollar erfolgt, können durch das Kartennetz bzw. die Bank des Kunden Umrechnungs- oder Auslandsentgelte anfallen; diese sind nicht Bestandteil unseres Preises.

§ 7 Guthaben-Reservierung, Endabrechnung und Erstattung als Guthaben

(1) Bei Bestellung wird der ungünstigste Fall (Höchstpreis unter Berücksichtigung der zulässigen Wiederholungsversuche je Szene) als Credit-Betrag reserviert (Hold). Steht die tatsächliche Referenzlänge bei Bestellung noch nicht fest, wird zunächst das erste Dauer-Bracket (fünf Szenen) reserviert. Reicht das Guthaben zur Deckung nicht aus, wird die Bestellung abgelehnt (§ 5 Abs. 3). Das Guthaben kann nicht negativ werden. (2) Nach Herstellung des Videos wird nach dem tatsächlichen Aufwand endabgerechnet: Die reservierten, aber nicht verbrauchten Credits werden dem Guthaben des Kunden wieder gutgeschrieben. Belastet wird nur der reale Verbrauch. (3) „Erstattung“ im Sinne dieses Paragraphen bedeutet ausschließlich eine Gutschrift von Credits auf das interne Guthaben, keine Auszahlung von Geld. Gesetzliche Ansprüche auf Rückzahlung in Geld – insbesondere bei wirksamem Widerruf (§ 8, § 12) oder bei berechtigtem Rücktritt/Minderung – bleiben hiervon unberührt und werden über das ursprüngliche Zahlungsmittel abgewickelt.

§ 8 Widerrufsrecht und sofortiger Produktionsbeginn

(1) Verbrauchern steht bei diesem im Fernabsatz geschlossenen Vertrag grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular ist diesen AGB als eigener Abschnitt beigefügt (siehe „Widerrufsbelehrung“ weiter unten). (2) Da OnlyPost das Video individuell nach den Vorgaben des Kunden anfertigt, beginnt die Produktion – und damit der Credit-Verbrauch – unmittelbar nach Bestelleingang und damit regelmäßig vor Ablauf der Widerrufsfrist. Eine ausdrückliche Zustimmung des Verbrauchers zum vorzeitigen Beginn nebst Bestätigung der Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts (§ 356 Abs. 4 und Abs. 5 BGB) wird im Bestellvorgang derzeit nicht eingeholt. Das Widerrufsrecht des Verbrauchers erlischt daher nicht vorzeitig und besteht während der gesamten Frist fort. (3) Ob die Leistung rechtlich als Dienstleistung oder als Bereitstellung digitaler Inhalte einzuordnen ist, ist derzeit nicht abschließend geklärt. Mangels des jeweils vorausgesetzten ausdrücklichen Verlangens bzw. der Zustimmung des Verbrauchers (§ 357 Abs. 8, § 357a Abs. 3 BGB) schuldet der Verbraucher im Falle eines Widerrufs nach begonnener Produktion keinen Wertersatz. (4) Ein wirksamer Widerruf führt zur Rückzahlung des tatsächlich gezahlten Geldbetrags über das ursprüngliche Zahlungsmittel innerhalb von 14 Tagen, NICHT zu einer bloßen Credit-Gutschrift. Die interne Reconcile-/Erstattungsmechanik (§ 7) betrifft nur die vertragsinterne Abrechnung. Beim Widerruf eines reinen Guthaben-Kaufs (Top-up oder Abo-Grant) vor dessen Verbrauch wird der Kaufpreis in Geld erstattet. Der pauschale Ausschluss des Widerrufs durch AGB-Klausel findet nicht statt; das Widerrufsrecht erlischt allein über den gesetzlichen Zustimmungs- und Belehrungsmechanismus. Die Rückzahlung wird über Stripe auf das ursprüngliche Zahlungsmittel veranlasst; die zugehörigen Credits werden dabei wieder abgezogen.

§ 9 Nutzungsrechte am Video und Hinweis zu KI-Inhalten

(1) Mit der Freigabe (§ 4) und vollständiger Bezahlung räumt OnlyPost dem Kunden an dem gelieferten Video die weitestmöglichen Nutzungsrechte ein: das räumlich, zeitlich und inhaltlich unbeschränkte, weltweite, übertragbare und unterlizenzierbare Recht, das Video für eigene kommerzielle und nichtkommerzielle Werbe- und Marketingzwecke auf allen Kanälen (organisch und bezahlt) zu nutzen, zu bearbeiten und zu vervielfältigen. Soweit an dem Video Leistungsschutzrechte (insbesondere das Filmhersteller-/Laufbildrecht, §§ 94, 95 UrhG) oder – bei hinreichender menschlicher Gestaltungsleistung – Urheberrechte bestehen, werden die entsprechenden Nutzungsrechte übertragen bzw. umfassend eingeräumt. Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Rechte bei OnlyPost. (2) Hinweis zum Urheberrecht: Das Video wird überwiegend durch generative KI erzeugt. Rein maschinell erzeugte Inhalte ohne prägende persönliche geistige Schöpfung eines Menschen genießen nach derzeitiger Rechtslage regelmäßig keinen Urheberrechtsschutz (§ 2 Abs. 2, § 7 UrhG); das Urheberrecht selbst ist nicht übertragbar (§ 29 UrhG). OnlyPost kann daher nicht garantieren, dass am Video ein Urheberrecht besteht oder dass der Kunde eine gegen Dritte durchsetzbare ausschließliche Rechtsposition erlangt; insbesondere kann nicht ausgeschlossen werden, dass Dritte identische oder ähnliche KI-Ergebnisse erzeugen. OnlyPost sichert jedoch zu, dasselbe Video keinem weiteren Kunden identisch zu liefern. Eingeräumt wird ein umfassendes vertragliches Nutzungsrecht, nicht notwendig ein absolutes Ausschließlichkeitsrecht. (3) KI-Kennzeichnung: Manche Plattformen und gesetzliche Vorgaben (u. a. Art. 50 der KI-Verordnung, VO (EU) 2024/1689) verlangen eine Kennzeichnung KI-generierter oder synthetischer Inhalte. Die plattformkonforme Kennzeichnung des Videos bei Veröffentlichung obliegt dem Kunden.

§ 10 Mitwirkungspflichten, zulässige Inhalte, Rechtezusicherung und Freistellung

(1) Der Kunde stellt die zur Erstellung erforderlichen Materialien bereit (Produktfotos: höchstens 10 Dateien in den Formaten JPG/PNG/WEBP, je ≤ 10 MB; genau ein Referenzvideo als Link, eigenes geliefertes Video oder Upload; optionale Notizen bis 2.000 Zeichen). (2) Der Kunde sichert zu, dass er an sämtlichem bereitgestellten Material (Produktfotos, Marken/Logos, Notizen und insbesondere dem Referenzvideo) über die erforderlichen Rechte verfügt bzw. zur Bereitstellung zur Videoerstellung befugt ist, und dass die beauftragte Nachbildung keine Rechte Dritter (Urheber-, Leistungsschutz-, Marken-, Wettbewerbs-, Persönlichkeits- oder Musikrechte) und keine sonstigen Gesetze verletzt (keine rechtswidrigen, irreführenden, jugendgefährdenden oder persönlichkeitsrechtsverletzenden Inhalte). OnlyPost prüft das bereitgestellte Material nicht auf Rechte Dritter und übernimmt hierfür keine Gewähr. (3) Der Kunde stellt OnlyPost von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer schuldhaften Verletzung der Zusicherungen nach Absatz 2 beruhen (insbesondere fehlende Rechte am Material oder rechtswidrige Inhalte). Die Freistellung erfasst nicht Elemente, die OnlyPost eigenverantwortlich und rechtsverletzend eingebracht hat. OnlyPost unterrichtet den Kunden unverzüglich über geltend gemachte Ansprüche und überlässt ihm, soweit zulässig, die Verteidigung. (4) Stellt der Kunde keine geeigneten oder ausreichenden Materialien bereit oder verletzt er seine Mitwirkungspflichten, können wir die Leistung verweigern bzw. verzögern; die Regeln über den Mitwirkungsverzug (§§ 642, 645 BGB) bleiben unberührt.

§ 11 Gewährleistung und Mängelrechte

(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Gegenüber Verbrauchern richtet sich die Vertragsmäßigkeit des digitalen Produkts nach §§ 327d ff. BGB; daneben bzw. je nach Einordnung gelten die werkvertraglichen Mängelrechte (§§ 633 ff. BGB). Maßstab für das Vorliegen eines Mangels ist die im Auftrag dokumentierte Soll-Beschaffenheit (gewähltes Referenzvideo, Produkt/Fotos, Notizen, gewähltes Modell). (2) Bei einem Mangel hat der Kunde zunächst Anspruch auf Nacherfüllung. Diese ist UNENTGELTLICH; für die Beseitigung eines Mangels werden keine Credits berechnet (Abgrenzung zu kostenpflichtigen Revisionen siehe § 4 Abs. 4). Der Kunde wird nicht darauf verwiesen, für eine Mängelbeseitigung den kostenpflichtigen Änderungs-Flow zu nutzen; hierfür steht ihm ein kostenfreier Nacherfüllungskanal offen. Schlägt die Nacherfüllung fehl, wird sie verweigert oder ist sie unzumutbar, stehen dem Kunden die weiteren gesetzlichen Rechte (Minderung, Rücktritt, Schadensersatz) zu. (3) Die in § 3 Abs. 3 beschriebenen Generierungsgrenzen und die Auslieferung einer markierten besten Fassung beschreiben lediglich den Produktionsrahmen und begründen keine Absenkung der gesetzlichen Vertragsmäßigkeit. Gegenüber Verbrauchern werden die gesetzlichen Mängelrechte weder ausgeschlossen noch beschränkt noch vor Anzeige eines Mangels zum Nachteil des Verbrauchers abbedungen (§ 327s BGB). (4) Gegenüber Unternehmern gilt ergänzend: Der Unternehmer hat offensichtliche Mängel unverzüglich, spätestens innerhalb von sieben Tagen nach Lieferung, in Textform anzuzeigen; im Übrigen bleiben die gesetzlichen Rechte unberührt. (5) Verjährung: Es gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen (§ 327j BGB bzw. § 634a BGB). Gegenüber Verbrauchern erfolgt keine Verkürzung.

§ 12 Haftung

(1) OnlyPost haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos. (2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet OnlyPost nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht – eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. (3) Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Kunden ist damit nicht verbunden. Die vorstehenden Regelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen von OnlyPost. (4) Klarstellung: Für den Werbe- oder Geschäftserfolg des Videos, für Reichweite/Performance sowie für plattformseitige Sperrungen oder Entfernungen (insbesondere wegen fehlender, dem Kunden obliegender KI-Kennzeichnung) wird keine Haftung übernommen, soweit gesetzlich zulässig; dies ist Ausdruck des in § 3 beschriebenen Leistungsumfangs und keine Beschränkung gesetzlicher Haftung für die in Absatz 1 genannten Fälle.

§ 13 Abonnement: Laufzeit, automatische Verlängerung und Kündigung

(1) Laufzeitmodelle: Das Abonnement wird wahlweise mit monatlicher oder mit jährlicher Laufzeit abgeschlossen. Die gewählte Laufzeit, der dafür fällige Gesamtbetrag und der Zeitpunkt der ersten Verlängerung werden vor Abgabe der Bestellung angezeigt. (2) Monatliche Laufzeit: Das Abonnement läuft monatlich und verlängert sich automatisch auf unbestimmte Zeit, bis es gekündigt wird. Es besteht keine Mindestlaufzeit über einen Monat hinaus; die Verlängerung erfolgt jeweils um einen Monat, mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat. (3) Jährliche Laufzeit: Das Jahresabonnement hat eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten; der Jahresbetrag ist bei Vertragsschluss vollständig im Voraus fällig. Das Leistungskontingent (Plan-Credits) wird gleichwohl in zwölf aufeinanderfolgenden monatlichen Kontingenten bereitgestellt und verfällt monatlich nach Maßgabe von § 14 Abs. 1. Eine Bereitstellung des gesamten Jahreskontingents auf einmal erfolgt ausdrücklich nicht. (4) Verlängerung des Jahresabonnements: Nach Ablauf der zwölf Monate verlängert sich der Vertrag automatisch auf unbestimmte Zeit und wird ab diesem Zeitpunkt monatlich zum jeweils geltenden Monatspreis der gewählten Stufe abgerechnet. Er kann ab diesem Zeitpunkt jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Eine erneute Bindung für zwölf Monate findet nicht statt. (5) Kündigung zum Periodenende: Eine Kündigung wirkt zum Ende der bereits bezahlten Abrechnungsperiode — beim Monatsabonnement zum Ende des bezahlten Abrechnungsmonats, beim Jahresabonnement zum Ende der bezahlten zwölf Monate (cancel-at-period-end). Bis dahin bleiben der Zugang und die monatlich bereitgestellten Plan-Credits erhalten; es erfolgt keine anteilige Rückerstattung der laufenden Periode und nach Periodenende keine weitere Belastung. Bis zum Periodenende kann die Kündigung zurückgenommen werden (Resume). (6) Kündigungsweg: Die Kündigung ist im eingeloggten Bereich unter „Abrechnung“ möglich; ergänzend kann formlos in Textform an support@onlypost.ai gekündigt werden. (7) Stufenwechsel während der Jahreslaufzeit: Während der laufenden zwölf Monate ist ein Wechsel der Stufe (Upgrade oder Downgrade) nicht möglich; er kann zum Ende der Jahreslaufzeit erfolgen. § 14 Abs. 3 gilt nur für Monatsabonnements. (8) Zahlungsverzug: Bei fehlgeschlagener Zahlung greift das Standard-Mahnverfahren (Dunning) von Stripe. Kann der Einzug endgültig nicht erfolgen, wird das Abonnement beendet, der Zugang deaktiviert und das verbliebene Plan-Kontingent verfällt; Top-up-Credits bleiben erhalten (§ 14). Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 314 BGB) bleibt unberührt.

§ 14 Gültigkeit und Verfall von Credits (Plan-Credits vs. Top-up-Credits)

(1) Das Abonnement stellt für jeden Abrechnungsmonat ein frisches Leistungskontingent (Plan-Credits) als Bestandteil der laufenden Dienstleistung bereit – vergleichbar einem monatlichen Inklusivvolumen. Nicht verbrauchte Plan-Credits werden nicht in den Folgemonat übertragen; zum Beginn des neuen Abrechnungsmonats wird das bisherige Kontingent durch das neue Kontingent ersetzt. Plan-Credits sind kein dauerhaft gespeicherter, vorausbezahlter Geldwert, sondern ein periodisches Leistungskontingent. (2) Gesondert erworbene Top-up-Credits verfallen NICHT. Sie unterliegen keinem monatlichen Reset und bleiben auch nach Kündigung, Downgrade und Ablauf des Abonnements erhalten. Bei der Verrechnung werden zuerst die verfallenden Plan-Credits und erst danach die Top-up-Credits verbraucht. WICHTIGER HINWEIS: Das Einlösen von Credits – sowohl die Bestellung eines Videos als auch der Kauf weiterer Top-ups – setzt derzeit ein aktives, zahlungspflichtiges Abonnement voraus. Top-up-Credits bleiben nach Kündigung oder Ablauf des Abonnements zwar dauerhaft erhalten und verfallen nicht, können bis zum Abschluss eines neuen Abonnements jedoch nicht ausgegeben werden. (3) Bei einem Upgrade wird die Stufe sofort gewechselt und zugleich ein neuer Abrechnungsmonat begonnen: Der volle Monatspreis der neuen Stufe wird sofort fällig, das volle monatliche Credit-Kontingent der neuen Stufe wird sofort gutgeschrieben, und das Verlängerungsdatum verschiebt sich auf einen Monat ab dem Upgrade. Eine anteilige Berechnung findet nicht statt; für die verbleibenden Tage der bisherigen Stufe erfolgt weder eine Erstattung noch eine Verrechnung. Noch nicht verbrauchte Plan-Credits der bisherigen Stufe verfallen beim Upgrade nicht, sondern bleiben erhalten und stehen im neuen Abrechnungsmonat weiterhin zur Verfügung; der Verfall nach Absatz 1 tritt erst zur nächsten Verlängerung ein. Der Kunde wird vor Bestätigung des Upgrades über den sofort fälligen Betrag, das gutgeschriebene Kontingent und die Verschiebung des Verlängerungsdatums informiert. Bei einem Downgrade wird die niedrigere Stufe erst zur nächsten Verlängerung wirksam; bis dahin bleiben die aktuellen Credits erhalten, es erfolgt keine sofortige Belastung oder Erstattung. (4) Credits sind nicht auf Dritte übertragbar und werden – außerhalb gesetzlicher Rückzahlungsansprüche (§ 8, § 7 Abs. 3) – nicht in Geld ausgezahlt. Es gibt keine über den periodischen Reset der Plan-Credits hinausgehende Verfall- oder Inaktivitätsklausel. Das Guthaben kann nicht negativ werden.

§ 15 Datenschutz

(1) Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält unsere Datenschutzerklärung (/datenschutz). Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe; Kartendaten werden dort verarbeitet. (2) Die Datenschutzerklärung enthält einen eigenen Abschnitt zur Zahlungsabwicklung über Stripe sowie zum Partnerprogramm und dessen Einwilligung.

§ 16 Streitbeilegung

(1) Die Andyra GmbH ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 VSBG). Diese Angabe entspricht dem Impressum (/impressum). (2) Hinweis: Ein Verweis auf die frühere Europäische Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) entfällt, da diese zum 20.07.2025 eingestellt und die zugrunde liegende ODR-Verordnung (EU) Nr. 524/2013 aufgehoben wurde; eine entsprechende Informationspflicht besteht nicht mehr.

§ 17 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur insoweit, als hierdurch nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, eingeschränkt werden (Art. 6 Rom-I-VO). (2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis Berlin. Gegenüber Verbrauchern gilt keine Gerichtsstandsvereinbarung. (3) Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann der Kunde nur ausüben, soweit sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht; gesetzliche Zurückbehaltungsrechte des Verbrauchers bleiben unberührt. (4) Für Erklärungen des Kunden im Rahmen dieses Vertrags (einschließlich Kündigungen) genügt die Textform; eine strengere Form wird nicht verlangt. (5) Änderungen dieser AGB für bestehende Dauerschuldverhältnisse nehmen wir nur aus sachlichem Grund, mit angemessener Vorankündigung und unter Einräumung eines Widerspruchs- bzw. Sonderkündigungsrechts vor. Bereits reservierte Aufträge werden zu dem bei Bestellung reservierten Preis abgerechnet. (6) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften. (7) Stand dieser AGB: 10. August 2026.

Widerrufsbelehrung (für Verbraucher)

Verbraucher haben das nachstehende Widerrufsrecht. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns Andyra GmbH Belziger Straße 69/71 10823 Berlin Deutschland support@onlypost.ai mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht. Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts Ihr Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir mit der Ausführung des Vertrags auf Ihren ausdrücklichen Wunsch vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen haben und Sie zuvor – bei Einordnung der Leistung als Dienstleistung: ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir mit der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren; bzw. – bei Einordnung der Leistung als Bereitstellung digitaler Inhalte: ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, Sie Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Ausführung Ihr Widerrufsrecht verlieren, und wir Ihnen eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt haben. Da wir eine solche ausdrückliche Zustimmung und Kenntnisbestätigung im Bestellvorgang derzeit nicht einholen, erlischt Ihr Widerrufsrecht nicht vorzeitig.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.) An Andyra GmbH Belziger Straße 69/71 10823 Berlin Deutschland support@onlypost.ai — Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*): — Bestellt am (*) / erhalten am (*): — Name des/der Verbraucher(s): — Anschrift des/der Verbraucher(s): — Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): — Datum: (*) Unzutreffendes streichen.